Tipps vom Experten:

Jetzt bis zu 50 Prozent Förderung vom Staat

SHK-Trends hat sich Tipps von Martin Bauer, Produktmanager für Wärmepumpen beim Unternehmen Wolf eingeholt.

Die Bundesregierung hat in ihrem Klimapaket den Weg in die Zukunft des Heizens vorgezeichnet, um bis 2030 die vorgegebenen Klimaziele zu erreichen. Im Fokus stehen vor allem langfristig nachhaltige Lösungen wie beispielsweise Wärmepumpen, welche auch in der Altbausanierung jederzeit eingesetzt werden können.

Nachhaltige Heiztechnik forciert

Wärmepumpen machen Umweltwärme nutzbar aus der Luft, der Erde oder dem Grundwasser zum Heizen und zur Warmwasserbereitung. Das spart Kosten und macht unabhängig von konventionellen Energieträgern.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ermöglicht es Heizungssanierern, bis zu 50 Prozent für effiziente Luft/Wasser-Wärmepumpen als Einzelmaßnahme geltend zu machen. Beispielsweise eines der technisch ausgereiftesten und voll förderfähigen Geräte ist die CHA-Monoblock von Wolf  mit dem natürlichen Kältemittel R290. Damit lohnt sich gerade im Modernisierungsfall der Austausch einer alten Ölheizung besonders.

Leicht zu installieren, flüsterleise im Betrieb und elegant im Design: Geförderte Wärmepumpen wie die WOLF CHA-Monoblock stehen bei Heizungsmodernisierern hoch im Kurs. (Fotos: Wolf)

Mit Blick auf die aktuellen Fördermöglichkeiten kann es sich genauso lohnen, über zusätzliche Umfeld Maßnahmen, wie Warmwasser- und Pufferspeicher oder auch neue Bodenbeläge nachzudenken, sofern Arbeiten am Estrich notwendig werden. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung wird ebenfalls im Rahmen der Anlagentechnik gefördert. Diese können nacheinander als Einzel- oder gebündelt als systemische Maßnahmen gefördert werden.

Im Vorfeld einer Heizungsmodernisierung werden die vorhandenen Heizkörper auf Eignung geprüft und gegebenenfalls durch neue Heizkörper oder eine Fußbodenheizung ersetzt. Dafür anfallende Handwerker-Arbeitsstunden, Estrich oder Bodenbelag werden dabei mit bis zu 50 % staatlicher Förderung unterstützt.

Vielfältige Möglichkeiten für Modernisierer

Für die lukrative Förderung im Zuge einer Modernisierung ist der Einsatz förderfähiger Technik Grundbedingung. Sanierer sollten sich deshalb genau überlegen, welche Maßnahmen sie durchführen möchten. In vielen Fällen besteht die Möglichkeit des Tauschs der alten Heizung gegen eine Wärmepumpe oder der Einsatz eines Hybridgeräts.

Entscheidende Faktoren hierfür sind:

  • Welche individuellen Bedürfnisse hat der Hausbesitzer?
  • Geht es um den Werterhalt der Immobilie, um ökologische/ ökonomische Aspekte – oder beides?
  • Berücksichtigung der Ausgangssituation der Immobilie: Baujahr, Bausubstanz, Lage
  • Technische Ausstattung der Immobilie, zum Beispiel ältere Heizkörper, Fußbodenheizung, Zustand der Fenster, ggf. Photovoltaik-Anlage
  • Energieverbrauch der Vergangenheit
  • Erwartete Nutzung in den kommenden Jahren (zum Beispiel: Nachwuchs geplant, nach Auszug der Kinder wird das Haus nur noch von zwei Personen bewohnt)
Martin Bauer, Produktmanager für Wärmepumpen bei WOLF.

Fünf Tipps vom Fachmann für den Einsatz einer Wärmepumpe im Bestand:

  • Der Aufstellort der Wärmepumpen-Außeneinheit sollte möglichst früh bedacht werden.
  • Das Umfeld „Heizraum“ muss individuell bewertet werden. Bei älteren Anlagen sollten auch Warmwasserspeicher oder auch die Verrohrung getauscht werden.
  • Der bestehende Öltankraum kann nach dem Umstieg auf eine Wärmepumpe umgenutzt werden. In vielen Fällen kann damit ein neuer Technik- oder Hobbyraum entstehen.
  • Im Vorfeld sollte ein umfangreiches Gespräch im Rahmen einer Vor-Ort-Begehung stattfinden.
  • Luft/Wasser-Wärmepumpen sind aufgrund ihrer einfachen Nachrüstung besonders gut geeignet. Tiefenbohrungen etc. sind hierfür nicht notwendig.
  • Je niedriger die Vorlauftemperaturen, desto höher ist die Effizienz der Wärmepumpe. Eine Fußbodenheizung ist hilfreich, jedoch nicht Bedingung. Auch konventionelle Heizkörper sind meist für den Einsatz einer Wärmepumpe geeignet.
Wärmepumpen nutzen kostenlose Umweltenergie aus der Luft, der Erde oder dem Grundwasser und sind deshalb besonders nachhaltig.

Mehr Infos zu den Förderprogrammen und den WOLF Förderservice gibt es hier:
www.wolf.eu/foerderkompass

Unternehmensprofil:

Die WOLF Group zählt zu den führenden Anbietern von Heizungs- und Lüftungssystemen. Gemeinsam mit ihrer Muttergesellschaft CENTROTEC SE ist sie als Komplettanbieter für Energiesparlösungen im Bereich der Gebäudetechnik maßgebend. Mit circa 2.100 Mitarbeitern, neun Tochterfirmen und 60 Vertriebspartnern in mehr als 50 Ländern ist WOLF international aufgestellt. Der Experte für gesundes Raumklima bietet zukunftsfähige Produkte für Ein- und Mehrfamilienhäuser, Bürogebäude sowie das industrielle Umfeld. Das Unternehmen unterstreicht diesen Anspruch mit der klaren Aussage: „WOLF – Voll auf mich eingestellt.“ Weitere Informationen unter www.wolf.eu.

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